Seitenkopf


Die Expo-Tour

Diese anspruchsvolle Wanderung führt von Bitterfeld aus zum Muldestausee und nach Burgkemnitz


Sie ist 16 km lang und besonders für Radwanderer gut geeignet. Die
Wanderstrecke beginnt in Bitterfeld am Bahnhof. Zunächst wird der
Wegemarkierung mit dem gelben Punkt gefolgt. Durch die Friedensstraße,
am Gelben Wasser und am Kreiskrankenhaus vorbei führt der Weg aus der
Stadt hinaus. In der Bitterfelder Aue treffen wir auf den ehemaligen
Flußlauf der Stillen Mulde, heute ein Feuchtbiotop. Hier wachsen viele
alte Steineichen.

Weiter geht es nach Friedersdorf. Hier ist der Muldeauslauf, der den
Goitzschesee mit Wasser speiste, zu finden. Nun queren wir die
Stauseebrücke und wechseln gleichzeitig auf die Wandermarkierung mit
dem grünen Punkt. Der See, auf den wir jetzt treffen, ist in den Jahren
von 1955 bis 1975 der Braunkohlentagebau Muldenstein gewesen. Heute
erstreckt sich hier der Muldestausee auf einer Fläche von über 6
Quadratkilometern. Am Rand des Stausees entlang führt uns der Weg zum
Haus am See und zum Heide-Camp. Im Heide-Camp gibt es eine Gaststätte.

Im Heidecamp wechseln wir zur roten Wegemarkierung über. Der Wanderweg verläuft nun auf dem Hochufer entlang durch Kiefernwald.

Später überquert er die ehemalige Fernverkehrsstraße 100, die wegen des Bergbaues verlegt werden musste.

Nun gelangen wir in das Naturschutzgebiet Tiefkippe Schlaitz. Hier
befinden sich unter anderem der Rote und der Blaue See, ebenfalls
Restlöcher des Tagebaus. Die Wanderung endet in Burgkemnitz. Hier kann
die Barockkirche besichtigt werden. Burgkemnitz hat Gaststätten. Von
einer Bahnstation aus kann man nach Bitterfeld zurück fahren.