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Die Villa am Bernsteinsee

Villa am Bernsteinsee
Villa am Bernsteinsee
Quelle: R. Bayer
Ein ehemals häßliches Entein hat sich gemausert.


Fährt man von Bitterfeld auf der B100 in Richtung Goitzsche, dann entdeckt man kurz hinter dem Ortsausgang auf der rechten Seite ein einladendes Anwesen, das den phantasievollen Namen „Villa am Bernsteinsee“ trägt.
Die ehemals „Biermannsche Villa“ wurde 1896 im prunkvollen Stil der Neorenaissance für den Jeßnitzer Fabrikanten Biermann errichtet. Bis zum 2. Weltkrieg wurde sie als repräsentatives Wohnhaus dieser Familie genutzt. Nach dem Krieg ging das Gebäude in Volkseigentum über und diente fortan für bis zu 10 Familien als Wohnhaus. Nach 1990, als auch die neben der Villa gelegene Papierfabrik stillgelegt wurde, kehrte Leere in das große Gebäude ein. Mit den Jahren taten Verfall, Vandalismus und zwei Brände das ihre, um eine trostlose Ruine zu schaffen.
Erst als 1999 die Kreissparkasse Bitterfeld das Objekt kaufte, gab es wieder Hoffnung für das Gebäude. Doch gebaut wurde dann doch erst ab 2004. Innerhalb eines reichlichen Jahres und mit Hilfe von rund 2 Millionen Euro entstand am Bernsteinufer (hier wurde einst Bernstein abgebaut) ein wahres Schmuckstück. In dem Haus, das sich unmittelbar am Goitzschesee befindet, gibt es das Restaurant „Amber“, Hotelzimmer und auch Ferienwohnungen. Vorgesehen sind noch der Bau eines Biergartens mit Blick auf die Wasserfläche und eines Weinkellers.


 

Galerie : Villa
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