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Der Irrgarten von Altjeßnitz

Im Irrgarten von Altjeßnitz
Im Irrgarten von Altjeßnitz
Quelle: R. Bayer
Eine Wanderung durch den lrrgarten von Altjeßnitz ist ein ganz besonderes Erlebnis für die ganze Familie.


Obwohl man genau genommen nur etwa 6 Minuten benötigen würde, um vom Eingang des Irrgartens bis zu einer Plattform in der Mitte zu gelangen, kommt es immer wieder vor, dass Besucher mehrere Stunden lang zwischen den zwei Meter hohen Hecken der Anlage umherirren.

Diesem reizvollen Spiel kann man in Altjeßnitz an der Mulde übrigens schon seit der Mitte des 18. Jahrhunderts nachgehen. Im Barock, als dieser Garten im Auftrag von Leopold Nicolas Freiherr von Ende angelegt wurde, galt das Wandeln durch künstliche Labyrinthe als ein durchaus standesgemäßes Freizeitvergnügen für den Adel.

Das Heckenlabyrinth ist heute mit seiner Größe von etwa 2600 Quadratmetern der größte und gleichzeitig auch noch der älteste erhaltene historische Irrgarten in Deutschland. Er liegt mitten in einem schönen Park mit wertvollem alten Baumbestand. Hier stehen z.B. Eichen, Buchen, Linden, Ahornbäume, gewaltige Blutbuchen, eine sehr große Platane und eine Magnolie (Tulpenbaum) von imposanter Größe. Sie ist ganze 33 Meter hoch.

 Der unter Denkmalschutz stehende Irrgarten ist wie folgt geöffnet:

täglich von 7:00 bis 19:30 Uhr
im Winterhalbjahr: 8:00 bis 17:00 Uhr