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Die eisernen Wächter

Wächter der Goitzsche
Wächter der Goitzsche
Quelle: R. Bayer
Wir sind am Paupitzscher See angekommen. Seltsame Gesellen stehen hier stumm im Kreis herum. Wer sind sie? Wie kommen sie hierher?


Am besten kann uns das Düsseldorfer Künstler Anatol Herzfeld erzählen. Er schuf vor einigen Jahren die zehn 2,10 m großen Eisenkerle, die mit rotem Brustschild und roten Fahnen ausgestattet sind. Sie stehen um einen Findling aus dem Tagebau herum, der die Inschrift „Franz" trägt. Um die Wächter herum hat der 70-jährige Künstler einen Kreis aus etwa 70 kleinen Findlingen gruppiert.

Etwas erinnert die Anlage an ein modernes Stonehenge, einen mystischen Steinkreis an einem ganz besonderen Ort. Es ist auch ein besonderer Ort. Vor gar nicht so langer Zeit stand hier das Dörfchen Paupitzsch, umgeben von Feldern, Wiesen und Auenwäldern. Dann musste das alles dem Braunkohleabbau weichen.

Nun hat die Natur die Gegend wieder. Es gibt einen See, Wanderwege und viel Wald.

Und wieder hat es der Mensch so gewollt. Die eisernen Männer halten Wache für den ökologischen Neubeginn dieser Tagebaulandschaft. Sie werden auch in ferner Zukunft noch von den großen Veränderungen zeugen, die Menschen hier vollzogen haben.
 

Galerie : Goitzschewächter
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