Seitenkopf


Aus der Geschichte von Bad Düben

Die Burg Düben
Die Burg Düben
Quelle: R.Bayer
Bad Düben ist eine wunderschöne Stadt. Man nennt sie auch „Das Tor zur Dübener Heide“,


denn diesem reizvollen Landstrich zwischen unterer Mulde und Elbe gibt die Kurstadt ihren Namen.

Wer Bad Düben besucht, wird bald erkennen, dass er sich auf sehr geschichtsträchtigem Boden bewegt. Hier nur ein paar Streiflichter aus der interessanten Vergangenheit der Stadt:

Schon im Jahre 981, also vor mehr als 1000 Jahren, stand hier eine Burg namens Dibin. So steht es in einer alten Urkunde.

Die Burg ist heute noch das Wahrzeichen der Stadt. Sie beherbergt ein Landschaftsmuseum, das in seiner Art in Sachsen einmalig ist.

Auf der Burg wurde im Jahre 1533 der legendären Rechtsstreit zwischen Hans Kohlhaas aus Cölln und dem Junker Günter von Zaschnitz verhandelt.

1631 trafen sich in Bad Düben Gustav-Adolf von Schweden  und Johann Georg von Sachsen. Sie schlossen ein Bündnis gegen den damaligen katholischen Kaiser.

Im Jahre 1813 verschlug es Napoleon in die Stadt an der Mulde. Er errichtete hier sein Hauptquartier. Von der Burg aus befahl er sein Heer in die Schlacht, die später als Völkerschlacht zu Leizpig in die Geschichtsbücher einging. Allerdings hatte Napoleor keinen Blick für die schöne Lage seiner Herbergsstadt übrig. Er sagte, er verbrachte hier “die drei schrecklichsten Tage seines Lebens“.

Ein wunderschöner Park wurde 1846 in Bad Düben angelegt. Es sollte der erste Bürgerpark Deutschlands werden. Heute stehen inmitten dieses Parkes eine große Fachklinik für Orthopädie und ein Reha-Zentrum.

Im Januar 2000 wird das moderne Kur- und Wellnesszentrum der Öffentlichkeit übergeben. Hier können auch Veranstaltungen stattfinden.
 

Galerie : Geschichte Düben
zum Anzeigen auf die Bilder klicken.

Für eine vergrößerte Darstellung einfach klicken ( 57 ) Für eine vergrößerte Darstellung einfach klicken ( 55 ) Für eine vergrößerte Darstellung einfach klicken ( 56 )
Für eine vergrößerte Darstellung einfach klicken ( 58 )